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Best Practice

Berichte von gelungenen kulturpädagogischen Projekten in Zusammenarbeit von Kultur und Schule

Nutzen auch Sie die Gelegenheit Ihre Projekte vorzustellen und Erfahrungen weiterzugeben. Berichte mit Foto- und Dokumentationsmaterial veröffentlichen wir gerne  Kontaktformular

"Zauberflöte im Schattentheater" (Schuljahr 2016/ 2017)

"Zauberflöte im Schattentheater" (Schuljahr 2016/ 2017)
"Zauberflöte im Schattentheater" (Schuljahr 2016/ 2017)
"Zauberflöte im Schattentheater" (Schuljahr 2016/ 2017)

Eine Kooperation der Fachakademie für Sozialpädagogik Nürnberg (B 10) mit der Kinderoper Nürnberg - Dieses Projekt wurde gefördert aus Mitteln des Fördertopfs "Bildungspartner Kultur & Schule"

In der B 10 werden zukünftige Erzieher/innen ausgebildet. In dem Schuljahresprojekt "Zauberflöte im Schattentheater" arbeiteten die Schüler/innen musikalisch mit externen Künstler/innen der Kinderoper Nürnberg zusammen. Das Ziel: einen klassischen Stoff, dem Alter der Zuschauer entsprechend, spannend und interaktiv zu gestalten. In sieben Monaten Vorbereitungszeit beschäftigten sie sich in der Theatergruppe mit den Texten, der Musik, dem Bühnenbild, den Kostümen und Requisiten und dem Arrangement der einzelnen Szenen. Die Hip-Hop-Tanzgruppe erarbeitete zwei Tanzarien von Mozart und auch der Chor interpretierte Stücke aus der "Zauberflöte".

Eine anstrengende Woche stand den Schüler/innen, den Musiklehrern und den externen Künstler/innen bis zur Generalprobe bevor. Textsicherheit, Abstimmung des richtigen Tempos im Zusammenspiel von Gesang, Tanz und Schauspiel mussten optimiert werden. Das Lampenfieber vor der Premiere blieb nicht aus. 150 Kinder aus verschiedenen Nürnberg Schulen und Kindergärten und 30 Erwachsene aus einer Einrichtung der Lebenshilfe waren dann aber restlos begeistert.

Schülerzitate

Kontakt: Kulturkiste e.V., Friederike Langer, Künstlerische Leitung, kinderoper-nuernberg.de 

 

 

Preißler Theater AG "Social Media"

Preißler Theater AG "Social Media"
Preißler Theater AG "Social Media"

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation der Johann-Daniel-Preißler Mittelschule und des Gostner Hoftheaters (Schuljahr 2015/2016)

Acht Schüler/innen der Klassenstufe 9 reflektierten den eigenen Medienkonsum und die Vor- und Nachteile von Social Media. Sie sammelten Informationen zum Datenschutz und zu Risiken privater Online-Aktivitäten und verarbeiteten ihren Gedankenprozess in einem Theaterstück.

Das Theaterstück entstand in wöchentlichen Proben. Unter professioneller Anleitung gestalteten, schrieben und inszenierten die Schüler/innen das Stück. Das Thema wählten sie auf dem Hintergrund des Vorjahres-Projekts „Stop Bullying!“, bei dem das Internet in den Mittelpunkt rückte. Im Laufe des Schuljahres entstand aus externem Input (Besuch im Museum für Kommunikation) und eigenen Interessen der Schüler/innen eine Szenencollage. Als Bühnenbild planten sie ein Labyrinth aus Holz, in dem sich mehrere Bühnen für die einzelnen Szenen befanden - das Labyrinth als Sinnbild des World Wide Web, in dem sich auch die Zuschauer als Datenpakete bewegen und am Schluss selbst zu verschiedenen Themen von Social Media Stellung beziehen. Das Labyrinth baute eine Kunst-Klasse, die Wände wurden von verschiedenen Klassen thematisch gestaltet. Die Premiere fand am 16. Juli 2016 vor Eltern und Freunden der Teilnehmer/innen statt. Weitere Aufführungen für alle achten Klassen der Schule folgten vom 19. bis 26. Juli 2016.

Weitere Informationen: Denise Klement, Johann-Daniel-Preißler Mittelschule, denise-klement(at)arcor(dot)de

 

 

SOFT KILLS oder BERND BLEIBT ZURÜCK

SOFT KILLS oder BERND BLEIBT ZURÜCK
SOFT KILLS oder BERND BLEIBT ZURÜCK

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation des Willstädter Gymnasiums mit Alexandra Rauh, TanzPartner Nürnberg

Steigern, substituieren, reduzieren, optimieren …  Ernährung, Fitnessprogramme, Medikamente, Drogen, operative Maßnahmen steigern Leistungsfähigkeit und Attraktivität. Es ist eine große Versuchung, bei der Optimierung des Selbst, beim „Selftracking“, mitzumachen. Und was spricht schon dagegen, seine Ressourcen zu erweitern, gesünder, fitter, attraktiver zu werden, um letztlich erfolgreich zu sein? Um die drei großen G, Gesundheit, Geld und Glück, drehen sich die Lebensratgeber, die den Markt überschwemmen. Was kann am allgemeinen Konsens falsch sein? 

Fragen, auf die die Theatergruppe viele Antworten gefunden hat. Die Idee entstand, ein Stück nach dem Muster einer Game- oder Castingshow zu entwickeln mit absurden Wettkämpfen unter undurchschaubaren Bedingungen. Das Publikum wurde einbezogen und musste alles und alle bewerten und wurde auch selbst bewertet. Die Turnhalle war die Bühne. Ein Parcour musste von den Spielern immer schneller absolviert werden, wobei die Geräte nicht unbedingt ihrer Bestimmung gemäß genutzt wurden. Temporeiche körperliche Aktion und Musik standen im Vordergrund. Die Zuschauer auf den Tribünen zückten Bewertungskärtchen. Das Ziel war, dass der Irrsinn, die zunehmende Atemlosigkeit vom Zuschauer direkt erlebt wird, ohne dass viel erklärt wurde.

Barbara Schlatterbeck, Leiterin des Oberstufentheaters, und die Tänzerin und Choreografin Alexandra Rauh befruchteten sich gegenseitig in der Zusammenarbeit mit den Schüler/innen.

Weitere Informationen: Barbara Schlatterbeck, Willstädter Gymnasium, schlatterbeck(at)willstaetter-gymnasium(dot)de

 

 

Das Ninja Projekt der Mittelstufe am MONTESSORI Zentrum (November/ Dezember 2015)

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation der Montessori-Schule mit der Theaterpädagogin Nora Allerdings

21 Schüler/innen aus drei Mittelstufen-Klassen studierten mit Nora Allerdings ein Bühnenstück ein. Die Gruppe traf sich während der Schulzeit immer vormittags sowie an einem Wochenende, Samstag und Sonntag jeweils drei Stunden. Sie tauchten ins Leben der Ninja ein, lernten Kampf- und Meditationstechniken wie Qi Gong und Tai Chi und die asiatische Küche und Kultur kennen. Sie erdachten eine Geschichte über einen Glücksdrachen und setzten diese tänzerisch und schauspielerisch um. Im Kunstunterricht entstanden großformatige Drachenbilder. Sie experimentierten mit chinesischen Schriftzeichen, die auf lange Bahnen gepinselt, die Bühne schmückten. Beide Aufführungen am Samstag, 28. November, dem Tag der Offenen Tür,  fanden vor großem Publikum in der Turnhalle statt.

Das Thema "Asien" beschäftigte die Kinder Fächer übergreifend. Sie erarbeiteten sich die Geografie des Kontinents, lernten Länder, Flüsse, Gebirge, Wüsten und Meere kennen. In Deutsch lasen sie Texte über die chinesische Drachentradition und philosophierten über fernöstliche Weisheiten. Eltern zeigten im Rahmen des Sportunterrichts verschiedene Kampftechniken. In Religion und Ethik erfuhren die Kinder, was den Buddhismus ausmacht. Bei einem Besuch im buddhistischem Zentrum lernten sie einen Mönch kennen. Zusätzlich wählte jede Schülerin und jeder Schüler ein Thema, zu dem er/sie forschte. Die vorgetragenen Erkenntnisse vermittelten zusätzlich Wissen z.B. über die Transsibirische Eisenbahn, die Chinesische Mauer, Mangas, Samurai etc.

Weitere Informationen: Virginia Eberhard, Schulleitung Montessori Zentrum, schule(at)montessori-nuernberg(dot)de

"Stop Bullying! Preißler zeigt Respekt" (Schuljahr 2014/ 2015)

"Stop Bullying! Preißler zeigt Respekt" (Schuljahr 2014/ 2015)
"Stop Bullying! Preißler zeigt Respekt" (Schuljahr 2014/ 2015)

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation der Daniel-Preissler-Mittelschule mit dem Gostner Hoftheater

Schüler/innen der Daniel-Preißler-Theater AG produzierten mit dem Gostner Hoftheater ein Theaterstück zum Thema Mobbing. Neben der Aufführung war das Ziel, die Schülerschaft der Daniel-Preißler-Mittelschule zum Nach- und Umdenken über Mobbing anzuregen. Zur inhaltlichen Recherche stellten die Schüler/innen eine Box in der Schule auf, um andere zu motivieren, eigene Mobbing-Situationen zu beichten. Sie verteilten Fragebögen, auf denen Schüler/innen anonym eigene Erfahrungen mit Mobbing berichten konnten. 300 ausgefüllte Bögen kamen zurück und lieferten die Basis für den Text des Stücks, der durch Hintergrundinformationen und Recherchen zu durch Mobbing induzierte Suizide ergänzt wurde.

Gearbeitet wurde nach den Methoden von Augusto Boas "Theater der Unterdrückten". Das entstandene Stück folgt keiner Handlung, sondern zeigt im Rahmen einer "wissenschaftlichen Präsentation" die Ergebnisse der Umfrage. Durch mediatisierte "Publikumsbeschimpfung", eine Soundcollage aus Beleidigungen und Zeigegesten wird das Publikum zudem in die Situation des Opfers versetzt. Am Ende ergibt sich aus den Beobachtungen und Statistiken Handlungsbedarf. Die Zuschauer werden gebeten mitzuwirken.

Die Theater AG entwickelte ein tiefes Bewusstsein für die  Folgen von Mobbing und die unterschiedlichen Spaß/ Ernst-Grenzen. Die Teilnehmer/innen sind respektvoller und darauf bedacht, Mobbing-Situationen zu verhindern. Die Aufführungen fanden am 30. Juni, am 1. und 2. Juli vor der ganzen Schule statt und sorgten beim Publikum für Betroffenheit aber auch für Begeisterung.

Weitere Informationen: Gostner Hoftheater, Isabelle Pyka, isabelle(at)gostner(dot)dewww.gostner.de

EAT IT - Ein Forschungstheaterspiel des SFZ An der Bärenschanze (Dezember 2014 bis Juni 2015)

Eat it!
Eat it!

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation des SFZ mit Katharina Baur, Theaterpädagogin

Was, wann, wie, wo, warum und mit wem gegessen wird bestimmt den Tagesablauf und wird mit dirigiert vom Geldbeutel, von Zeit und Raum. Schüler/innen des SFZ aus den Standorten An der Bärenschanze und Knauerstraße erforschten in dem Projekt "Eat it" mit gemeinsamen Kochen und Essen, einem Restaurantbesuch und einer Stadtrallye Möglichkeiten, Zeiträume und Gewohnheiten des Essens.

Sie erarbeiteten sich auf diese Weise viel Stoff für ein 45-minütiges "Forschungstheaterspiel", das sie im Foyer der Tafelhalle im Rahmen des gastonomischen Bereichs aufführten. Eine bunte Mischung aus Eindrücken rund um Gepflogenheiten, Vorlieben, Produktionsbedingungen, Funktionsweisen des Körpers und weitere Elemente mit dem Roten Faden eines Restaurantbesuchs. Dabei setzten sie sowohl Sprache und Sprechgesang als auch Pantomime, Objekte und choreographische Elemente ein.

Weitere Informationen: Katharina Baur, katharina.baur(at)gmx(dot)de

Storym@iling – Geschichtenschreiben im Ping-Pong-Verfahren mit der Autorin Ursula Muhr

Geschichtenstart in der Höhle
Storymailing
Hexenbuechlein
Storymailing

Projekte an den Grundschulen Rohr, Burgthann und Altdorf (2013/2014)

Wie fangen eigentlich Geschichten an? Sie könnten zum Beispiel an einem interessanten Ort beginnen (wie in der Stubensandhöhle bei Rohr, dem Burgkeller der Burg Thann) oder ganz einfach im Kopf der Kinder („Es war einmal ein Kobold, der hieß Strubbelmütz…“). Einmal angestoßen, entwickelt sich die Geschichte fast von selbst.

Im Klassenverband oder in Gruppenarbeit verfassen die Kinder die ersten Sätze. Diese werden an die Autorin gemailt, sie schreibt ein Stückchen weiter, reicht den Text zurück an die Kinder, die setzen ihn fort – nach ca. zehn Folgen wird die Geschichte beendet. Das ist immer aufregend, überraschend, weil die Entwicklung der Geschichte für keinen der Beteiligten vorhersehbar ist. Umso größer ist die Spannung, mit der die Fortsetzungen erwartet werden. Zum Abschluss wird die Geschichte mit Bildern illustriert und natürlich gedruckt. Oder die Kinder basteln selbst ein sog. „Hexenbüchlein“. Außerdem können sie ihre Geschichte wunderbar vor Eltern und Mitschülern vorlesen, mit oder ohne Unterstützung der Autorin.

Storym@iling eignet sich perfekt als Bestandteil einer Projektwoche Lesen, es kann auch fächerübergreifend eingesetzt werden. Themenwahl in Absprache mit den Lehrkräften.

Weitere Informationen: www.ursula-muhr.de.

Tanzprojekte mit TanzPartner im Schuljahr 2013/ 2014

TanzPartner auf der Bühne
TanzPartner auf der Bühne
TanzPartner auf der Bühne

Die Tafelhalle zeigte im Juli wieder Schülerprojekte, die die Choreografinnen und Tanzpädagoginnen Beate Höhn und Alexandra Rauh mit rund 200 Schülern unterschiedlicher Nürnberger Schulen im Schuljahr 2013/14 im Rahmen von TanzPartner erarbeitet haben.Mittels zeitgenössischem Tanz, bildender Kunst und Film haben sich die Kinder und Jugendlichen dem Thema „Geheimnis“ genähert. Gibt es in einer öffentlichen Welt, in der durch Handy, Facebook und vielen anderen Portalen über alles kommuniziert und diskutiert werden kann, in der man sich ständig zeigen muss und präsent sein soll, überhaupt noch Geheimnisse? Mit dabei waren die Grundschulen Am Forstersberg (Röthenbach), Dunantstraße, Paniersplatz, Gebrüder Grimm, St. Johannis und Astrid-Lindgren-Schule.

Schüler der Mittelschule Sperberstraße haben ein Tanztheaterstück zum Thema Krieg entwickelt, das ebenfalls zur Aufführung kam.  Dabei sind die Erfahrungen der Schüler und ihrer Familien mit Kriegen aus ihren Herkunftsnationen eingeflossen. Auch das Projekt „@tanz.blogger“ wurde in diesem Rahmen gezeigt, in dem zwölf Schüler/innen im Alter von 9 bis 15 Jahren ihr Tanztalent schulübergreifend weiterentwickelten. Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Bündnisses Kultur macht stark – Chance Tanz und der Stiftung Persönlichkeit unterstützt.

Ermöglicht wurden diese Projekte durch Förderungen der Mercator-Stiftung, des Kulturfonds Bayern, Bildungspartner Kultur und Schule, Stiftung Persönlichkeit und des Inner Wheel-Clubs Nürnberg.

Weitere Informationen: http://www.kunstkulturquartier.de/tafelhalle/tanzpartner/projekte/

„... in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt.“ Bewegungstheater frei nach Franz Kafkas "Verwandlung" (September 2013 bis April 2014)

Bewegungstheater der TheaterAG am Willstaetter Gymnasium
Bewegungstheater der TheaterAG am Willstaetter Gymnasium
Bewegungstheater der TheaterAG am Willstaetter Gymnasium

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation des Willstätter Gymnasiums mit Heike Pourian, Dipl. Kulturpädagogin und Tänzerin

Im Herbst begann die Forschungssarbeit der neu gebildeten Theater AG nach einem Thema für die Theaterproduktion: "Du hast 5 Minuten lang die Bühne für dich – wofür willst du die Bühne nutzen, was ist dein Anliegen , welche Form wählst du?". Ein sehr interessantes Themenspektrum kam zum Vorschein, überwiegend äußerst persönlich und teils sehr berührend. Zu den Themen passte sehr gut "Kafkas Verwandlung", so dass der Vorschlag sich an diesem Stoff zu orientieren auf  Begeisterung stieß.

Das erste Probenwochenende widmete sich dem Themenkomplex Veränderung/Verwandlung, sowohl in Bewegung als auch mit Schreib- und szenischen Improvisationsaufgaben. Der Durchbruch kam mit der Probe der ersten Szene: Gregor Samsa erwacht eines Morgens als Käfer. In Zusammenarbeit mit dem P-Seminar „Bühnenbild“ setzten die Jugendlichen die Idee vom "leeren Raum" mit einem geschlossenen Kubus, der für Gregor Samsas Zimmer steht und der das ganze Stück über nicht von innen eingesehen werrden kann.  Körperlich näherten sie sich dem Thema und ließen Monster und Ungeziefer aller Art entstehen und wieder verschwinden  - in Zeitlupe, im Zeitraffer, riesenhaft verzerrt oder kaum merklich.

Das Stück entwickelte sich in den Endproben zu einer beeindruckenden Ensembleleistung in großer Virtuosität. Drei nahezu ausverkaufte Vorstellungen und sehr viel positives Echo sowie die Anfrage für Vorstellungen im Theater Pfütze sprechen für sich.

Kontakt: Heike Pourian heikepourian(at)hotmail(dot)com

Projekte an der Thusneldaschule zur "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" im Schuljahr 2013/ 2014

Schule ohne Rassismus
Schule ohne Rassismus

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation zwischen der Thusneldaschule, Xenos Nürnberg e.V. und KUF, Loni-Übler-Haus

Bereits im Schuljahr 2012/13 beschäftigten sich alle Schulklassen der Grund- und Mittelschule Thusneldaschule mit Anne Frank, nahmen an einem interkulturellen Kommunikationstraining teil und besuchten die Anne Frank Wanderausstellung im Gemeinschaftshaus Langwasser. Angeregt dadurch gründete sich eine Schülerarbeitsgruppe von 30 Schülern/innen der 5. bis 9. Jahrgangsstufe, die sich für  eine „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ engagierte. Am 30. Mai 2014 wurde der Titel offiziell überreicht.

Auf dem Weg zum Titel absolvierten alle Klassen der Schule ein interkulturelles Kommunikationstraining mit Xenos Nürnberg e.V., aufbauend auf den Trainings des vergangen Schuljahrs. In einem weiteren Projekt entstanden über 60 Plakate zum Thema „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Jede Klasse von der 1. bis 10. Jahrgangsstufe entwickelte in Zusammenarbeit mit einer Grafikerin einen eigenen Slogan und gestaltete dazu eine Plakat-Collage. Die Ergebnisse wurden bei der Verleihung präsentiert. Eine Auswahl war an zwei großen Plakatwänden zu sehen und im Anschluss daran in Einrichtungen und Geschäften des Stadtteils.

Kontakt: KUF, Loni-Übler-Haus, Sylvia Kohlbacher, Tel. 0911/ 541156

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So ein Theater – Musiktheater von Kinder für Kinder (Januar bis Juli 2013)

So ein Theater – Musiktheater von Kinder für Kinder (Januar bis Juli 2013)
So ein Theater – Musiktheater von Kinder für Kinder (Januar bis Juli 2013)

Eine aus dem Fördertopf „Bildungspartner Kultur und Schule“ geförderte Kooperation zwischen Dunantschule und der Nürnberger Symphoniker 

Das Ziel war, die ganze Schule für ein musikalisches Ereignis zusammenzuführen. Dazu entwickelten zwei dritte Klassen im Laufe des Musikunterrichts gemeinsam mit den Musikpädagoginnen das Theaterstück, ausgehend von einer  Geschichte von Vera C. Koin  „Das Land der tausend Klänge“. Es erzählt von einem übellaunigen König, der in seinem Land alle Instrumente in ein Verlies sperren lässt. Die Stille, die sich im Land ausbreitet, lässt die Menschen entdecken, was noch alles um sie herum klingt. Spielerisches Experimentieren mit Bewegung, Stimme und Instrument eröffnete einen lebendigen Zugang zu musikalischen Prozessen. Neue Impulse gaben Schauspielübungen aus dem Improvisationstheater, woraus sich kleine Szenen entwickelten.

Kinder aus dem Vorjahresprojekt spielten wieder mit und musizierten. Unter Leitung der Musikleherin bildete sich ein Chor. Kinder der ersten und zweiten Klasse beteiligten sich mit Bildern für die Kulissen und Handarbeiten für die Requisiten. Die Schulleitung unterstützte das Projekt in der Organisation und Technik. Podeste und Stellwände für die Bühne wurden vom Orchester bereitgestellt, der Bühnenaufbau von Eltern unterstützt.

Nach einer  Intensivwoche, die alle  teilnehmenden Kinder und Mitglieder der Nürnberger Symphoniker zusammenführte, gab es  in der Turnhalle der Schule drei Konzerte. Am 11. und  12 Juli 2013 fand  jeweils eine Schulaufführung für alle Schülerinnen und  der Schule statt. Beim Sommerfest am 13. Juli 2013 wurde das Stück für die Eltern der teilnehmenden Kinder aufgeführt.

Kontakt: Henry-Dunant-Schule, Uta Fürst (Rektorin), mail(at)dunantschule-nuernberg(dot)de

TanzPartner-Projekte 2013

TanzPartner-Projekte 2013
TanzPartner-Projekte 2013
TanzPartner-Projekte 2013

Diese Projekte wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt.

"Occupy", Billrothschule: Einer Schreibwerkstatt in allen dritten und vierten Klassen zur inhaltlichen Entwicklung des Stücks, schlossen sich mehrere Blöcke von zwei Schulstunden wöchentlich zur Entwicklung der Bewegungsmodule und des Einsatzes von Musik an. Die Basis für die Choreografie bildeten Bewegungsimprovisationen und das Erlernen zeitgenössischen Bewegungsmaterials. Beim Sommerfest am 6. Juli 2013 führten die Schülerinnen und Schüler ihr Stück auf.

"Freundschaft", Grundschule St. Johannis: Das Tanzprojekt der Klasse 2c wurde gemeinsam von Klasslehrerin und Tanzpädagogin geplant und durchgeführt.  Einmal wöchentlich arbeitete die Klasse fächerübergreifend im Rahmen des Sport-, Kunst- und Musikunterrichts und in einer Intensivprobenwoche daran. Die erste Phase war bestimmt durch die Heranführung der Kinder an den kreativen, zeitgenössischen Tanz. Die Eltern bekamenan einem Schnuppertermin einen ersten Eindruck in die kreative Bewegungsarbeit ihrer Kinder. In der zweiten Phase entwickelten die Kinder Bewegungszenen zu den Themen Freundschaft, Stärke durch Gemeinschaft, Toleranz und  Mobbing. Sie näherten sich dem Thema mit Hilfe des Kinderbuchs „Irgendwie anders“ im Unterricht erarbeitet. In der dritten Phase wurden einzelne Szenen zu einem Tanztheaterstück verbunden und die Bühnenbilder gestaltet. Projektabschluss: Am 8. Juli 2013 mündete das Tanzprojekt in der Aufführung vor Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Am Abend wurde das Tanztheater Eltern und Besuchern vorgeführt und mit einem kleinen Buffet gebührend gefeiert.

Kontakt: TanzPartner, KunstKulturQuartier, Königstr. 93, 0911 231-7303 

Projekttag in der Grundschule Rückersdorf "Architektur in Theorie und Praxis" (6. Juni 2013)

Projekttag in der Grundschule Rückersdorf "Architektur in Theorie und Praxis" (6. Juni 2013)
Projekttag in der Grundschule Rückersdorf "Architektur in Theorie und Praxis" (6. Juni 2013)

Die Architekten Christine Kaufhold und Martin Mittmann aus Nürnberg planten und bauten mit 27 Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse der Grundschule Rückersdorf ihre "Traumschule" und vermittelten so Verständnis für Archtektur und den Beruf des Architekten.

In vier Unterrichtsstunden erforschten die Kinder ihre unmittelbare gebaute und gestaltete Umwelt in ihrer Ästhetik und Funktionalität. Sie sahen Beispiele von gebauten Schulen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen und entdeckten dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Nach der Vorstellung  einer ungewöhnlichen Bambuskonstruktion eines indonesischen Schulbaus, erhielten sie eine planerische Aufgabe: Umgestaltung des eigenen Klassenraums, der Aula und der Außenbereiche.

Ablauf des Projekts

  • Einführung in das Thema Architektur im Forum
  • Bestandsaufnahme des gebauten Raums in zwei Gruppen
  • Planung und Entwurf "Meine Traumschule" in vier Gruppen
  • Skizze, Zeichnung und Modellbau in Gruppen von zwei bis drei Kindern
  • Präsentation im Forum

Kontakt: Martin Mittmann, Architekt, info(at)martin-mittmann(dot)de, Christine Kaufhold, Dipl.-Ing. Architektin, info(at)ckck-architektur(dot)de

 

Interkulturelle Bildung an der Thusneldaschule, Grund- und Mittelschule (Januar bis Mai 2013)

Interkulturelle Bildung an der Thusneldaschule, Grund- und Mittelschule (Januar bis Mai 2013)
Interkulturelle Bildung an der Thusneldaschule, Grund- und Mittelschule (Januar bis Mai 2013)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt. Es fand im Rahmen des KUF-Projekts „Anne Frank in Nürnberg“ statt.

Das Ziel der Projektpartner Thusneldaschule, Verein XENOS e.V. und Loni-Übler-Haus war, einen Prozess zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einzuläuten. Die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen nahmen dazu an einem abgestimmten interkulturellen Bildungs- und Trainingsprogramm teil, das sie zu den Themen Identität, Ausgrenzung und Integration, Kommunikation, Vorurteile und kulturelle Missverständnisse, Zivilcourage sowie zu Teamentwicklung und Zusammenarbeit sensibilisierte. 

Zum Einstieg setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem „Tagebuch der Anne Frank“ auseinander. Sylvia Kohlbacher vom Loni-Übler-Haus setzte den Klassenstufen entsprechend unterschiedliche Methoden ein: Buch und Film, Rollenspiele und freies Schreiben. Die höheren Klassen besuchten die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, die im Gemeinschaftshaus Langwasser zu sehen war.

Im Anschluss daran nahmen alle Klassen an interkulturellen Kommunikationsseminaren von XENOS e.V. teil. In interaktiven Übungen konnten die Schülerinnen und Schüler sich selbst erfahren und ihre Verhaltensmuster analysieren.

Kontakt: XENOS Nürnberg e.V., Austraße 69, 90429 Nürnberg, www.xenos-nuernberg.de, Loni-Übler-Haus, sylvia.kohlbacher(at)stadt.nuernberg(dot)de

Begegnung mit Anne Frank in der JetztZeit (November 2012 bis März 2013)

Begegnung mit Anne Frank in der JetztZeit (November 2012 bis März 2013)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Das Kooperationsprojekt der Peter-Vischer-Schule mit der Künstlerin Heike Hahn und KUF/ Vischers Kulturladen verfolgte das Ziel, Mitgefühl, Verständnis, Engagement und offene Augen und Ohren bei Schüler/innen der Klasse Q11 für das, was im eigenen Umfeld passiert, zu wecken. Sowohl in der Gemeinschaft als auch als Individuum können Ungerechtigkeiten, Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung wahrgenommen werden, offen angesprochen und Zivilcourage gezeigt werden.

In einer intensiven Vorbereitungsphase erarbeiteten die Kunstlehrerin Gisela Krauß und die Künstlerin Heike Hahn das Konzept für die Gestaltung eines Tagebuchs. Als Einstieg in die Thematik setzten sich die Schüler/innen mit geschichtlichem Material u.a. aus dem Nürnberger Dokumentationszentrum auseinander. Sie sahen mehrere Sequenzen des Films „Die wahre Geschichte der Anne Frank“ und studierten dasTagebuch der Anne Frank. 

Die Betroffenheit war groß und es stellte sich die Frage, wie sie diese in dem Projekt bildnerisch umgesetzen und aufarbeiten können. Die Schüler/innen der Q 11 setzten sie in Form von Poster, Collagen und Zeichnungen um, die in einer Ausstellung in der Cafeteria des Kulturladens zu besichtigen war.

Kontakt: marlene.molitor(at)stadt.nuernberg(dot)de

Schultüre öffne dich (10. bis 15. Dezember 2012)

Schultüre öffne dich (10. bis 15. Dezember 2012)
Schultüre öffne dich (10. bis 15. Dezember 2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Das interdisziplinäre Kunstprojekt von Johannes Volkmann (Das Papiertheater) und Stefan Klier (Bildhauer) fand erstmalig in der Konrad-Gross-Schule statt. Offen sein, sich selbst und die Anderen hören und spüren, sich einsetzen, gestalten und entwickeln, mit Wort und Tat dabei sein - das Ziel des Projektes war Demokratie entwickelnde Prozesse im Lebensraum der Schule anzustoßen.

Das Projekt: Für fünf Tage errichteten die Künstler in der öffentlichen, ehemaligen Milchhalle der Konrad-Gross-Schule eine Werkstatt für „Demokratieprozesse und handwerkliches Geschick“. Mit den Schülern wurden in Klassenzimmertüren Fenster eingesetzt. 18 Schüler der achten Klasse beteiligten sich ganztags, eine erste und eine dritte Klasse waren ebenfalls eingebunden in die Arbeit. Sie entwickelten Gedanken dazu, was eine offene Schule ist? Texte und Begriffe wurden formuliert, ausgewählt und dann grafisch gestaltet. Diese Motive waren die Entwürfe für die Türen.

Da die ehemalige Vorzeigeschule der Hitlerzeit unter Denkmalschutz gestellt ist, mussten neue Vollholztüren eingesetzt werden, in die die Schüler die Textmotive schnitzten, einen Ausschnitt aussägten und die Glasscheibe einsetzten. Die Schüler lernten auch ganz praktische Dinge wie z.B das Einsetzen des Türzylinders. Die neuen Türen wurden feierlich eingesetzt - und die alten in den Keller gestellt. Bei dem abschließenden Pressegespräch stellten die Schüler ihre Arbeiten selbst vor.

Die offenen Türen sind Schulgespräch geworden. Jede Klasse, die möchte bekommt für einige Zeit die Türen. Die Lehrer und Schüler können somit „testen“ wie sich der Unterricht anders verhält. Die ersten Berichte  waren sehr positiv.

Kontakt: Johannes Volkmann, volkmann@dasdaspapiertheater.de

Ich & Wir - Ein interkulturelles, kreatives Lernprojekt (Oktober 2012 bis Februar 2013)

Ich & Wir - Ein interkulturelles, kreatives  Lernprojekt (Oktober 2012 bis Februar 2013)
Ich & Wir - Ein interkulturelles, kreatives  Lernprojekt (Oktober 2012 bis Februar 2013)
Ich & Wir - Ein interkulturelles, kreatives  Lernprojekt (Oktober 2012 bis Februar 2013)
Ich & Wir - Ein interkulturelles, kreatives  Lernprojekt (Oktober 2012 bis Februar 2013)

KUF/KinderKunstRaum und Kulturladen Röthenbach kooperierten mit der Helene-von-Forster-Grundschule und der Volksschule Ziegelstein.

Basis für die Zusammenarbeit war das Lernmaterial „Das bin ich – International“ (DBI) für Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren der Anne-Frank-Stiftung. In zwei Buchprojekten haben drei Klassen zu den DBI-Geschichten kreativ gearbeitet. Das Projekt wurde im Rahmen von „Anne Frank in Nürnberg“ im Gemeinschaftshaus Langwasser vom 22.Februar bis 24. März ausgestellt.

„Mein Ich-Buch“ 22 Kinder der 3. Klasse der Helene-von-Forster-Grundschule hörten die Geschichte von Frida aus den DBI Kniebüchern. Ausführlich sprachen sie mit ihrer Lehrerin darüber und reflektierten eigene Erlebnisse. Sie sammelten Material für ihr Ich-Buch: eine PopArt-Seite mit ihrem Fotoporträt, ein Ich- und Du-Gedicht, ein Brief an sich selbst und einText „Da war ich aber stolz“. Sie bekamen von Mitschüler/innen eine „Warme Dusche“ (was ich an dir mag), die in einem Foto festgehalten wurde. Im Workshop des KUF/ KinderKunstRaum ging es dann shop an Gestaltung und  Layout des Buches im DINA A 4 Querformat: Über das PopArt Bild wurde eine Seite aus farbigem Tonpapier mit Sichtfenster gearbeitet und der Name aufgestempelt, zur Bebilderung der Texte Linolschnitte gedruckt. Zum Abschluss kam der KinderKunstRaum in die Schule, um mit den Schüler/innen das Buch in Heftbindung zusammen zu nähen. Als Besonderheit konnte jedes Kind einen kleinen Anhänger dazu binden.

„Unsere Träume“ – Klassenbuch Zwei 1. Religionsklassen der Volksschule Ziegelstein, insgesamt 40 Schüler/innen tauchten in die Geschichte von Dany ein. Worauf sie sich ausführlich über „Einschlafrituale“ austauschten. In der folgenden Woche kam der KinderKunstRaum in die Klasse. Ein einführende Traumreise führte die Kinder in ihre Traumwelt. Ihren Traum skizzierten sie nun auf Papier und mit  Unterstützung des KinderKunstRaums setzten sie diesen in einem Druckstock aus Karton um. Die Bilder wurden in zwei- bis dreifacher Ausführung auf buntem Tonpapier gedruckt und betitelt. Abschließend stellten die Kinder ihre Traumbilder der Klasse vor und erhielten das gebundene Klassen-Traumbuch mit allen Drucken überreicht.

Kontakt: kinderkunstraum@stadt.nuernberg.de

Tanzpartner auf die Bühne! Leb´dein Leben und frage nicht! (2011/ 2012)

Tanzpartner auf die Bühne! Leb´dein Leben und frage nicht! (2011/ 2012)
Tanzpartner auf die Bühne! Leb´dein Leben und frage nicht! (2011/ 2012)
Tanzpartner auf die Bühne! Leb´dein Leben und frage nicht! (2011/ 2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Die Schüler/innen der Q11 des Sigena-Gymnasiums arbeiteten im Rahmen eines P-Seminars an demTheaterstück "Leb´dein Leben und frag´nicht". Bearbeitet wurden Wünsche, Sehnsüchte, Zwänge, Fragen nach dem idealen "Ich" als wesentliche Bereiche der jugendlichen Lebenswelt. In Zusammenarbeit mit TanzPartner setzten die Jugendlichen die Ergebnisse, Ideen und Gedanken in Videoeinspielungen, Tanz und szenischer Arbeit künstlerisch um.

Den ersten Einblick an Herangehensweisen und Ausdrucksformen des Tanztheaters erhielten die Schüler/innen bei Besuchen einiger Tanztheaterstücke in der Tafelhalle. Inspiriert von den Stücken entstanden eigene Ideen, die in zwei Schulstunden wöchentlich ausgearbeitet wurden. Im zweiten Halbjahr probten sie das Stück je drei bis vier Stunden an Samstagen.

Ein besonderes Highlight für die Tanzgruppe war die Einladung zum Netzwerktreffen "Plattform Tanz in Schulen“ nach Bremen. Als eine von sechs auserwählen Gruppen erhielten sie die Möglichkeit Teile ihres Stückes in der ausverkauften Schwankhalle vorzuführen. Am darauf folgenden Tag bekamen sie in einem Workshop, der von professionellen Tänzern/innen und Tanzpädagogen/innen geleitet wurde, Tipps zur Fertigstellung des Stückes. Vor dem Auftritt am 12. Juli 2012 wurde eine intensive Probewoche eingelegt, in der die Schüler zum Teil von dem Unterricht befreit waren.

Kontakt: Beate Höhn, Tel. (0911) 231-7303, beate.hoehn(at)stadt.nuernberg(dot)de

Schultankstelle - MAHLZEIT (2011/ 2012)

Schultankstelle - MAHLZEIT (2011/ 2012)
Schultankstelle - MAHLZEIT (2011/ 2012)
Schultankstelle - MAHLZEIT (2011/ 2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Schüler/innen der Berufschule 11 beschäftigten sich mit den Fragen: Wo kann in der Schule Energie getankt werden? Wie und wo lassen sich Wege anbahnen, um den Alltag für Lernende und Lehrende angenehmer zu gestalten? Die Übernahme von Verantwortung und Einbeziehung aller Teilnehmenden bei der Gestaltung des Pausenraums, war ein wesentlicher Aspekt des Projekts, das die Künstlerin Karin Bergdolt initierte und anleitete.

Nach der Vorstellung der Projektidee in der SMV, erfolgte der Einstieg mit einem dreitägigen Workshop. Das eigene Lernumfeld Schule wurde nach den Raumqualitäten erfasst (Fotografie/ Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und Wahrnehmung von Raum) und ein Ort gewählt, der für eine Gestaltung der Schultankstelle in Frage kam. Die Schüler/innen entwickelten in Kleingruppen Kriterien, nach denen die Umgestaltung des Pausenraums realisiert werden sollte. Die Auseinandersetzung mit dem Sinn eines Pausenraums war immer wieder Thema. So entstand der Begriff MAHLZEIT. Modelle wurden gebaut und diskutiert, die Ergebnisse sowie der Zeit- und Projektplan, der Teilschritte und Aufgaben für den Unterricht beschrieb. den Fachlehrkräften und der Schulleitung vorgestellt.

Die Umsetzung erfolgte in den Klassenverbänden je nach Fach und Fähigkeiten. Wiederholt wurden Zwischenergebnisse überprüft und Arbeitsaufträge in den Schulalltag übernommen. Die Lehrkräfte unterstützten die Schüler/innen in gestalterischen Fragen. Der Raum wurde Anfang Juli beim Schulfest eingeweiht. Kurz vorher gab es einen offiziellen Pressetermin, an dem die maßgeblich an der Gestaltung beteiligten Schüler/innen ihre Arbeit stolz präsentierten.

Kontakt: Karin Bergdolt, Tel. (09123) 9 61 28 03, post(at)karin-bergdolt(dot)de

South Side Kunstgarten (2011/2012)

South Side Kunstgarten (2011/2012)
South Side Kunstgarten (2011/2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Ab September 2011 arbeitete der Künstler Harri Schemm und die Künstlerin Anke Hellmich über das ganze Schuljahr hinweg mit der "Colourgang", der Kunst-AG an der Hauptschule Hummelsteiner Weg, zusammen. Entstanden sind vielfältige Werke für den "Kunstgarten"der Schule. Einzelne Kunstgruppen können diesen Garten nun begehen und über einen digitalen Bilderrahmen die Entstehungsprozesse betrachten.

Einmal wöchentlich vier Stunden am Nachmittag arbeiteten die Jugendlichen  im Atelier von Harri Schemm. Sie lernten, wie aus Farbpigmenten Farbe hergestellt und Leinwände von der Rolle in Keilrahmen gespannt werden. Es wurden viele großformatige Acrylbilder gefertigt, die anschließend mit Lackspray wetterfest gemacht wurden. Zeitgleich begannen die Jugendlichen den Garten zu bearbeiten und großformatige Graffitibilder zu sprüchen. Sie gossen Betonobjekte, deren Gussformen sie selbst aus Flaschenboden, Drahfgeflecht und Silikon hergestellt hatten.

Leider musste der Kunstgarten aber an anderer, als der geplanten Stelle gestaltet werden, da eine hohe Hecke gekürzt wurde und so das Gelände zum Müllplatz wurde.

Am 16. Juli 2012 wurde die Ausstellung "Frei über den Dächern der Südstadt?" eröffnet und der Kunstgarten  mit den Jugendlichen, den Künstlern und weiteren Gästen eingeweiht.

Kontakt: Gerda Reuß, poeppel.reuss(at)t-online(dot)de

WortLust 2012

WortLust 2012
WortLust 2012
WortLust 2012

Freude an Literatur, Schrift und Sprache will das Amt für Kultur und Freizeit (KUF), KinderKunstRaum über die authentische Begegnung mit Autoren/innen in kreativen Schreibwerkstätten der "WortLust 2012" fördern.

Autoren/innen aus Nürnberg und der Region waren vom 26. bis 29. März 2012 in sechs Schulklassen der Klassenstufe 5 bis 8 zu Gast. 137 Schüler/innen aus Haupt-/ Mittel- und Realschule konnten einen Vormittag lang mit ihnen das freie Schreiben erproben. Sie begegneten Pauline Füg und Tobias Heyel,  Leonhard F. Seidl, Thomas Rüger und  Heike Liedtke, die den Schüler/innen in Kleingruppen Einblicke in die Arbeitsweise professioneller Schreiber/innen gaben. Über kreative Schreibtechniken entwickelten die Schüler/innen eigene Texte, die sie sich gegenseitig vorstellten - und sich so auf die Präsentation vor Publikum einstimmten.

Am Freitag, den 30. März 2012 trafen alle beteiligten Klassen im Theater Mummpitz im Kachelbau zusammen, um ausgewählte Ergebnisse zu präsentieren. 30 Schüler/innen nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Texte vorzustellen. Der Applaus des Publikums war ihnen gewiss. 

Weitere Informationen: brigitte.schoenig(at)stadt.nuernberg(dot)de

STARKE STIMMEN - Die im Dunkeln hört man nicht (2011/ 2012)

STARKE STIMMEN - Die im Dunkeln hört man nicht (2011/ 2012)
STARKE STIMMEN - Die im Dunkeln hört man nicht (2011/ 2012)
STARKE STIMMEN - Die im Dunkeln hört man nicht (2011/ 2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

38 Grundschüler der Montessori Schule haben über vier Monate lang wöchentlich zwei Stunden in einem Raum gemeinsam mit Körper und Stimme gespielt, gesungen und Geschichten erschaffen. Ziel war es, die gewohnten Bahnen der Chorarbeit mit Kindern zu verlassen. Nicht das klassische Einüben und Wiedergeben von Liedern stand im Mittelpunkt, sondern die spielerische Theaterarbeit an der Präsentation der Lieder im Raum.

Die Kinder haben um die Lieder herum Spielszenen erarbeitet und neben dem Singen ihre Stimmen im Jubeln, Zischen, Flüstern, Kreischen, Schluchzen, Schweigen und Sprechen erprobt. Dabei konnten sie in der Gruppe eine Vielfalt an Tönen, unterschiedlichsten Stimmungen und Klangräumen erfahren und Vertrauen in die Kraft der eigenen Stimme entwickeln. Die Arbeit war freiwillig, dass heißt die Kinder haben sich für das Projekt außerhalb der Schulstunden angemeldet. Die Gesangs- und Probenarbeit fand sowohl am Nachmittag in der Schule statt als auch an zwei Samstagvormittagen im Theater. 

Die letzte Woche vor der Präsentation wurde ganztägig im Theater gearbeitet. Die Kinder waren während dieser Zeit vom Schulunterricht befreit.

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Ausstellung zur Eröffnung des Jugendtheaterfestivals Licht.blicke6 (2011)

Ausstellung zur Eröffnung des Jugendtheaterfestivals Licht.blicke6 (2011)
Ausstellung zur Eröffnung des Jugendtheaterfestivals Licht.blicke6 (2011)
Ausstellung zur Eröffnung des Jugendtheaterfestivals Licht.blicke6 (2011)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Der Bezug zum Stück war unterschiedlich eng. Manche Arbeiten bezogen sich stark auf den Inhalt, andere wiederum versuchten die Stimmung des Stückes wiederzugeben. Im Treppenhaus angebrachte freihängende Schattenrisse in Lebensgröße und ausdrucksstarke Portraits im Foyer sollten die verschiedenen Stimmungslagen des Protagonisten Beckmann wiedergeben. Ein weiterer Blickfang war die Bodeninstallation „Elbe“ im Treppenhaus. Die Elbe verweigert im Stück dem Kriegsheimkehrer Beckmann den Selbstmord.

Auf dem Theaterbalkon konnte man eine zusammengekauerte Skulptur, Schwarz-Weiß-Fotografien und eine Geräuschkulisse erleben, in der Theaterwerkstatt in eine begeh-und erlebbare Installation eintreten. Unterschiedliche Stationen von Borcherts Protagonisten ließen nachempfinden, was es heißt ausgeschlossen zu sein. Optischen Reize, Tast- und Geruchssinn wurden mit einbezogen.

Eine Kooperation des Gostner-Hoftheaters und dem Melanchthon-Gymnasiums Februar bis Oktober 2011. Im Rahmen des Jugendtheaterfestivals „Licht.blicke“ erstellten Schüler/innen des Melanchthon-Gymnasiums in einem P-Seminar eine Ausstellung zu dem Thema „Ausgeschlossen sein, draußen sein, nicht dazu gehören dürfen“. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Stück „Draußen vor der Tür und der Krieg geht weiter“ nach Wolfgang Borchert, mit den Originaltexten und moderner Kunst, entwickelten sie unterschiedliche Konzepte für verschiedene Räume des Hubertussaals.

Traumstadt aus Beton - Ein Kunstprojekt (Januar bis März 2012)

Traumstadt aus Beton - Ein Kunstprojekt (Januar bis März 2012)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Eine Kooperation zwischen Artothek, Paul-Moor-Schule und Künstlerin Heike Hahn. Ein von der Artothek entliehenes Bild diente als Vorlage und Gesprächsanlass mit der Künstlerin. Durch die persönliche Begegnung mit ihr gelang eine sinnvolle Teilhabe aller beteiligten Schüler/innen der 5. Klasse am kulturellen Prozess.

Zu Beginn erlernten die Kinder den spielerischen und kreativen Umgang mit Beton, wie das Gießen dieses Materials in Formen. Nach einer Trocknungszeit von 24 Stunden konnte der Betonguss weiterverarbeitet werden. Vielfältige Formen haben sich in dem kreativen Freiraum den den verschiedenen Ideen entwickelt. Wie soll meine Traumstadt eigentlich aussehen? Soll es ein Zirkus, ein Schwimmbad, Bäcker, Metzger oder Kaufhaus werden? Die Betongussteile wurden aufgebaut, nach den Vorstellungen der Schüler bemalt, Bäume, Autos und Menschen aus Knete geformt und die Traumstadt fertiggebaut. Eine Fotodokumentation zeigt die Entstehung und Fertigstellung der gestalteten Traumstadt und wird in der Schule gezeigt.

ART²-Mathematik und Kunst (2011)

ART²-Mathematik und Kunst (2011)
ART²-Mathematik und Kunst (2011)
ART²-Mathematik und Kunst (2011)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Diese und ähnliche Fragen erarbeiteten Schüler/innen des Willstätter-Gymnasiums im Rahmen eines P-Seminars Mathematik und Kunst und setzten die Ergebnisse in der Ausstellung „Art² - mathematisch geküns-telt“ sehr anschaulich auf ästhetische Weise um. Mit der Seminarleitung, Uli Herwanger und Werner Tögel, und den außerschulischen Projektpartnern, Uli Gaenshirt und "Zentrifuge: Kommunikation, Kunst und Kultur", konnten sie nicht nur angewandte Mathematik erleben, sondern auch Einblicke in die Berufswelt des Kunstbetriebes gewinnen.

Weiterlesen www.willstaetter-gymnasium.de

Weshalb empfinden wir den Körperbau eines Windhundes als ästhetisch? Welche Rückschlüsse kann man aus dem Schatten eines Objekts auf dessen Form ziehen? Weshalb hat der Katalonische Jugendstilarchitekt Gaudí seine Bauwerke zunächst umgekehrt als Fadenobjekte aufgehängt, bevor er sie aufrecht bauen ließ? Wie kann die Oberfläche einer Kugel eindeutig in die Ebene projiziert werden?

a young dance theater - ein Tanztheaterprojekt (2. bis 5. November 2011)

a young dance theater - ein Tanztheaterprojekt (2. bis 5. November 2011)

Dieses Projekt wurde mit Mitteln aus dem Fördertopf "Bildungspartner Kultur und Schule" unterstützt

Auf der Basis von Afrikanischem Tanz, Körperarbeit (Yoga) und Percussion entwickelt eine Schülergruppe (1.-5. Klasse) des Horts der Rudolf-Steiner-Schule unter Anleitung der Tanz- und Yogapädagogin Monika Adele Camara eine Performance. Das gemeinsam erarbeitete rhythmische und tänzerische Material wurde mit der individuellen Bewegungs- und Sprachgestaltung der Kinder verbunden.

Ausgehend von den elementaren Grundstrukturen des afrikanischen Tanzes und der Interaktion zwischen Musik, Bewegung und Gruppe, tauchten sie ein in die kreative Arbeit. Um die unerschöpfliche Fülle der Afrikanischen Musik im Ansatz zu erfahren, wurde altersentsprechende, rhythmische und lyrische zeitgenössische Musik von Bands aus West-, Zentral- und Südafrika ausgewählt. Eine Einführung in authentische Percussion mit dem seit 20 Jahren in bayerischen Schulen tätigen Musiker und Musikpädagogen Cheikh M’Boub entführte die Kinder in die Tradition der Trobadoure (Djali’s Griot’s).

Eigene Bewegungsimpulse, selbst entdeckte Rhythmussprache und Lieblingsgeschichten – frei erfunden oder aufgelesen, verbanden sich im Laufe der Woche zu einem spannenden Ganzen. Ein Tanztheater entstand und eröffnete einen ersten Einblick in künstlerische Bühnenarbeit. Am 5. November 2011 fand die Premiere des Stücks in der Rudolf-Steiner-Schule vor Eltern und Schülern statt.

Wir sind Helden! Schülerinnen und Schüler entwerfen Figuren aus Holz (23. bis 27. Mai 2011)

Wir sind Helden! Schülerinnen und Schüler entwerfen Figuren aus Holz (23. bis 27. Mai 2011)

Ein Kooperationsprojekt von KUF/ Kulturladen Röthenbach, Birkenwaldschule, Klasse 4b, Angela Mrusek und Bildhauer Patrick Niesel

Gemeinsam mit dem Nürnberger Künstler Patrick Niesel und Mitarbeitern vom Kulturladen Röthenbach wurden 25 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Birkenwaldschule eine Woche lang zu richtigen Bildhauern. Mit Sägen, Raspeln und Feilen ließ jedes Kind eine Figur aus Holz entstehen – so wie es sich selbst als „Held“ sieht oder sehen möchte. Um die kleinen Heldenfiguren lebendig werden zu lassen, wurden sie anschließend mit Farben bemalt.

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Weltreise in NÜrnberg 2011

Weltreise in NÜrnberg 2011
Weltreise in NÜrnberg 2011

In den letzten zwei Monaten waren die Schüler/innen quer um den Globus unterwegs, um interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Beim Abschlussfest präsentierten sie als „Botschafter“ ihres Reiselandes ihre Eindrücke informativ, laut, bunt und ungemein vielfältig. Im nächsten Jahr wollen alle wieder mit auf Reisen gehen!

Zu ihren Reisezielen gehörten Finnland, Polen, China, Indonesien, Uganda, Bolivien, Nicaragua und die Türkei. KUF hat im KinderKunstRaum Künstler/innen als „Reiseleiter“ vermittelt, die ihre Wurzeln in aller Welt haben, und Projekttage für Schulklassen entwickelt. Neben einem landeskundlichen Teil wurde immer auch künstlerisch gearbeitet.

Interessierte Künstler/innen mit Migrationshintergrund, die Interesse und Ideen für Projekte mit Schulklassen haben können sich an den KinderKunstRaum/ Weltreise, Kiki Schmidt wenden: Kiki.Schmidt(at)stadt(dot)nuernberg(dot)de

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Bilder lernen laufen - Ein Trickfilm entsteht (2011)

Bilder lernen laufen - Ein Trickfilm entsteht (2011)
Bilder lernen laufen - Ein Trickfilm entsteht (2011)

An der Jugendkunstschule in Erlangen konnten acht Kinder unter Anleitung der Schauspielerin Tanya Häringer innerhalb von zwei Tagen einen Trickfilm erstellen. Unter fachlicher Anleitung wurde ein Drehbuch entworfen und ein Drehplan erstellt. 

Für eine Sekunde Film braucht man mindestens acht Bilder pro Sekunde! So wurden in geduldiger Bastelarbeit Figuren ausgeschnitten, beklebt und mit Knetmasse Tiere geformt, um sie dann in circa 800 Einzelbildern zum Leben zu erwecken. Diese wurden mit einer Trickbox und unter Zuhilfenahme von Webcam, Computer und speziellen Programmen zu einem Trickfilm zusammengesetzt. Schnell wurde deutlich, dass die zukünftigen Schöpfer von "Ice Age" jede Menge Geduld und Kreativität brauchen. Dafür wurde sie am Ende mit einem tollen Film belohnt! Tanya Häringer bietet ihren Kurs als mobile Veranstaltung an.

Kontakt: tanya.haeringer(at)gmx(dot)de, www.trickfilm.bilderlernenlaufen.de

Samba Batucada und Klangkunst (5. Februar bis 5. März 2011)

Samba Batucada und Klangkunst (5. Februar bis 5. März 2011)

MUSIKUSS - ist, wenn die Muse küsst - eine gemeinsame Veranstaltungsreihe  von Theater Mummpitz, Kinder- & Jugendmuseum Nürnberg und KUF/ KinderKunstRaum. Musik mit allen Sinnen konnten Schulklassen ab der 2. Klassenstufe in Workshops des KinderKunstRaums erfahren.

„Klangkunst-Instrumentenbau“ Mit den Musikpädagoginnen Viola Robakowski und Nina Gawantka konnten die Schüler/innen geheimnisvolle Instrumente erst „blind“ erlauschen und nach Auflösung des Rätsels aus vielen verschiedenen (Abfall-)Materialien "Waldteufel" und "Summbienen" selbst bauen. In dem Workshop entstanden auch kleine, hübsch verzierte Trommeln. Am Ende verabschiedeten sich die beteiligten Schüler/innen und die sie begleitenden Lehrerinnen beschwingt mit einem Klangkonzert.

„Samba Batucada“ Mit Axel Dinkelmeyer von der Musikschule Nürnberg begaben sich die Schüler/innen auf die Reise in den Karneval von Rio und die Sambakultur. Nach einer filmisch-musikalischen Einführung und der Vorstellung der Instrumente ging es für die Kinder in rhythmisch unterschiedlichen Gruppen richtig los. Mit Klatschen und getakteter Sprache, mit kleinen und großen Trommeln (Surdos) entspann sich ein Klangteppich, der dem Samba-Ryhthmus recht nahe kam. So in die Musikstruktur eingeführt, konstruierten und bauten die Schüler/innen in der KinderKunstRaum-Werkstatt eigene „Rocars“ (eine Art Rassel) und studierten als Höhepunkt eine Miniaufführung mit Samba-Rhythmen ein, die sie auf der Bühne von Theater Mummpitz präsentierten.

Weitere Informationen: Amt für Kultur und Freizeit, Abt. kulturelle & politische Bildung, KinderKunstRaum, Tel. 0911 231-1552

Der KinderKunstRaum im Sternenhaus (2010)

Weihnachtskunst

KinderKunstRaum im Sternenhaus: Das waren fünf winterlich verschneite Tage mit zwei Aktionen für Kindergärten, Horte und Schulklassen im weihnachtlich geschmückten Sternenzelt in der Katharinenruine.

„Weihnachstkunst“ fertigten Kinder mit Künstlerin Ursula Rössner. Zur Einstimmung gab es eine Weihnachtsgeschichte. Hans Hunglinger vom KinderKunstRaum, der ausdrucksstark und bildhaft vorlas, bezog die Kinder mit kleinen Lautmalereien ein. Unter Anleitung entstanden dann wunderschöne, phantasiereiche Weihnachtskarten und –anhänger in Collagen-Technik. Die Kinder bedienten sich für die Gestaltung aus einem reichen Fundus an glitzernden und weihnachtlichen Papiermaterial. Zum krönenden Abschluss ging es nach der Würdigung der glitzernden Werke mit einem spontan geschmetterten Weihnachtslied nachhause.

Weihnachten in Bolivien

„Weihnachten in Bolivien“ erlebten die Kinder in Nürnberg mit der in La Paz geborenen Künstlerin Carmina Velasco. Weihnachten unter Palmen bei schönstem Sonnenschein und mit Freudenumzügen zur Begrüßung der Regenzeit in Bolivien – das ist schwer vorstellbar im tiefen Schnee. Doch die Rasseln, die die Kinder mit Carmina Velasco aus Klopapierrollen, gefüllt mit Reis und verziert mit vielen bunten Bändern und Farben gebastelt haben, brachten sie in die richtige Stimmung für einen Freudenumzug zu bolivianischer Weihnachtsmusik und einem lauten vielstimmigen „Felice Navidad“.

Die Kugel rollt! auf der Hundertwasser-Kugelbahn (2010)

Hundertwasser-Kugelbahn

2009 wurde die Nürnberger Scharrerschule 100 Jahre alt. Anlass für den KUF, KinderKunstRaum im April 2010 an der Schule mit dem Künstler Klaus-Leo Drechsel ein kulturpädagogisches Projekt durchzuführen.
In einer dreiwöchigen Bauphase entstand eine „Hundertwasser-Kugelbahn“, die gleich mehrere Funktionen erfüllt: Spielobjekt, Kunstwerk zur ästhetischen Gestaltung des Pausenhofs und Sitzmöbel.
Entscheidend dabei war natürlich, dass die Kinder selbst Baumeister und Künstler verschiedener Gewerke waren. Durch frühzeitige Kontakte mit der Schule und dem Lehrkräften wurde es möglich, dass sich zehn Klassen aus Grund- und Hauptschule beteiligen konnten. Das Thema Hundertwasser wurde vorab im Unterricht behandelt und die Kinder freuten sich riesig auf die Bauphase. Nach den Osterferien  wurden Steine behauen, das Objekt auf gemauert, Mosaike gesetzt und verfugt, Zierelemente aus Zementguss angefertigt und an der Kugelbahn angebracht. Ein Dokumentationstrupp erstellte täglich ein Baustellentagebuch. Am 29.4pril 2010 konnte bei einem von den Klassen selbst gestalteten Richtfest mit Richtspruch, Liedern und einem Kugel-Wettrennen die Kugelbahn erfolgreich eingeweiht werden.
Weitere Informationen: Amt für Kultur und Freizeit, Abt. kulturelle & politische Bildunge, KinderKunstRaum, Tel. 0911 231-1552, http://www.scharrerschule.de/richtfest_kugelbahn10.html

Fotoausstellung „da sein. daheim in Nürnberg“ (2010)

Fotoausstellung

Das Projekt  „da sein. Nürnbergs Wandel durch Migration“ des Kulturreferats der Stadt Nürnberg gab den Anstoß für Schüler/innen der Klasse 8c der Scharrerschule, sich selbst künstlerisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mit Theaterspielen, Schreiben von Gedichten und vor allem durch Fotografieren haben sich die Jugendlichen auf ganz persönliche Weise dem Thema Nürnberg als Heimat angenähert. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Lehrer/innen und den Foto-Künstlern Svitlana und Gerd Dollhopf. Nach vielen Stunden engagierter Arbeit war es am 25. März 2010 soweit:  Feierliche Eröffnung der Fotoausstellung in der Schule. Die künstlerischen Ergebnisse wurden, umrahmt durch den Auftritt der Schulband und kulinarisch bereichert durch die Schülerfirma Scharribik, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fotoausstellung "da sein. daheim in Nürnberg ... aus dem Blickwinkel von Schülerinnen und Schülern der Scharrerschule"  ist  bis auf weiteres im Amt für Kultur und Freizeit, Gewerbemuseumsplatz 1, 1. Stock links, zu sehen. Weitere Informationen: Amt für Kultur und Freizeit/ Inter-Kultur-Büro, Beatrice Koca beatrice.koca(at)stadt.nuernberg(dot)de http://www.dasein-nuernberg.de/archiv11.html