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Fachforum Kultur und Schule

KUF/ KS:NUE lädt Multiplikatoren/innen ein, sich im Fachforum Kultur und Schule mit Themen der Kulturellen Bildung auseinanderzusetzen. Seit 2004 treffen sich hier interessierte Lehrkräfte, Kulturschaffende und Vertreter aus Einrichtungen des Kultur-, Bildungs- und Sozialbereichs, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und die Weiterentwicklung der Kulturellen Bildung in der Zusammenarbeit von Kultur und Schule zu diskutieren. 

Themen 2017

16.05.2017, 16 Uhr: Film und Gespräch "Berlin Rebel High School" im Filmhaus Nürnberg

KS:NUE lädt ein zu Film und Gespräch mit Jonas Lanig, Aktion Humane Schule und Nicolas Schmidt, Träger des Deutschen Lehrerpreises 2016

„Versteckt in einem Berliner Hinterhof befindet sich die wohl verrückteste Schule Deutschlands. Kein Rektor, keine Noten, kein Klassensprecher. Der Film folgt Alex, Mimy, Lena und Hanil, die eines gemeinsam haben: Alle sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule ohne Mobbing und Leistungsdruck beschließen sie ihrem Leben eine Wendung zu geben. Sie wollen den höchsten deutschen Schulabschluss machen, das Abitur. Während ganz Deutschland über frustrierte Eltern und erschöpfte Lehrer lamentiert, macht dieser Film Hoffnung. Durch die teilweise erschreckenden Schulbiografien der Heranwachsenden zeigt er aber auch schonungslos die Schwachstellen unseres Bildungssystems.“ (Text zur Aufführung auf der Berlinale 2017)

Anmeldung bis zum 12. Mai 2017: ks-nue(at)stadt.nuernberg(dot)de

Themen 2016

„What works? Qualität in der Kulturellen Bildung - Arbeitsprinzipien zum Gelingen“

Dr. Nana Eger von der Ruhr-Universität Bochum war am 5. Juli 2016, 14.30 – 16.30 Uhr beim Fachforum Kultur und Schule in der Werkstatt 141, Auf AEG. Sie widmete sich dem Thema der Qualität von Kulturellen Bildungsprojekten.

In den letzten Jahren hat der Bereich Kulturelle Bildung in Schule an Bedeutung gewonnen. Viele Angebote werden in Kooperation mit Kultureinrichtungen bzw. Künstlerinnen durchgeführt, wobei die Auffassungen darüber, was unter „guter Praxis“ verstanden wird je nach Blickrichtung sehr unterschiedlich sein kann. Aus dem Vergleich dreier internationaler Good-Practice Ansätze leitet Dr. Nana Eger von der Ruhr-Universität Bochum Kriterien ab, die das Gelingen an der Schnittstelle von Kunst und Schule unterstützen. 

Dr. Nana Eger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung Kulturelle Bildung). Sie promovierte über die Qualität von internationalen Arts Education Ansätzen und verfügt über vielfältige Erfahrungen in der tanzkünstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Schulen sowie im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Pädagogen/innen und Künstler/innen für die Kulturelle Bildungsarbeit.

Themen 2015

Ankommen! Eine Aufgabe für die Kuturelle Bildung

30.06.2015

Schulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge lernen in Übergangsklassen in Nürnberger Grund- und Mittelschulen vor allem die Grundlagen der deutschen Sprache, um dann am Regelunterricht teilnehmen zu können. An Beruflichen Schulen werden sie in Sprachlern- und Sprachintegrationsklassen mit beruflicher Orientierung in Vollzeit unterrichtet. Darüber hinaus ist ein neuer Schulversuch "Quereinsteiger im Gymnasium" am Start. Für die betreffenden Lehrkräfte stellt sich hier eine anspruchsvolle Aufgabe. Welchen Beitrag kann Kulturelle Bildung zur Integration junger Flüchtlinge in Kooperation mit Schulen leisten?

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13.10.2015

Fortsetzung des Themas Willkommenskultur in einem Worldcafè: Was brauchen die Bereiche Schule und Kultur für die Arbeit mit den schulpflichtigen Flüchtlingskindern und –jugendlichen? Was brauchen gute Kooperationen in diesem Bereich?

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Themen 2014

Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen

10.07.2014

Wie sieht gelungene kulturelle Bildung an Ganztagsschulen in Deutschland aus? Die Bremer Forschergruppe der MUKUS-Studie von 2010 um Prof. Andreas Lehmann-Wermser, der auch das Nürnberger Projekt MUBIKIN – Musikalische Bildung für Kinder und Jugendliche in Nürnberg – evaluiert, hat sich dem Thema als Filmemacher genähert. In dem Film „Hammer, Geige, Bühne“ beobachtet er Schülerinnen und Schüler an vier Ganztagsschulen in Bremen und Niedersachsen dabei, wie sie ihre künstlerischen Seiten entdecken und sich in kreativen Projekten in Musik, Kunst und Darstellendem Spiel verwirklichen. Das Fachforum diskutierte auf dem Hintergrund dieses Films die Ganztagesbildung in Kooperation von Schulen mit außerschulischen kulturellen Bildungsträgern in Nürnberg. 

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Bildung für nachhaltige Entwicklung/ Umweltbildung (BNE)

20.03.2014

Was ist "Bildung für nachhaltige Entwicklung"? Dahinter steckt der Kerngedanke, dass zukünftige Generationen dieselben Chancen auf ein gelingendes Leben wie wir heute haben sollen. Dies kann sicher nur erreicht werden, wenn bei den Menschen - vorrangig der "reichen" Welt -  ein Umdenken stattfindet. Grundlage hierfür ist aber nicht faktisches Wissen allein, sondern vor allem auch die Begeisterung für die Umwelt und die Natur, insbesondere für Kindern und Jugendliche. Denn wer bereits als Kind  einen positiven Bezug zu Natur und Umwelt hatte, wird auch im erwachsenen Alter einen umweltfreundlichen, nachhaltigen Lebensstil pflegen. Natur kann und darf daher auch einfach mal „Spaß satt“ bedeuten - denn gerade hier werden Kompetenzen gestärkt.

Klaus Hübner, langjähriger Referatsleiter "Bildung für nachhaltige Entwicklung und Freizeit" des Landesbund für Vogelschutz und Mitglied des Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" hält das Impulsreferat. Sonja Gaja von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit zeigt anhand von Beispielen Fördermöglichkeiten für Kooperationsprojekte der Jugendsozialarbeit und BNE/Umweltbildung auf.

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Themen 2013

Film und Diskussion: ALPHABET im AK Kultur und Schule

28.11.2013

In seinem bisher radikalsten Werk greift Erwin Wagenhofer die Themen seiner früheren Filme WE FEED THE WORLD (2005) und LET'S MAKE MONEY (2008) noch einmal auf und stellt nun die Frage nach den geistigen Ursachen der Krisen, die unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in Frage stellen. Er begreift das Thema "Bildung" sehr viel umfassender und radikaler, als dies üblicherweise geschieht. Fast alle Bildungsdiskussionen sind darauf verkürzt, in einem von Konkurrenzdenken geprägten Umfeld jene Schulform zu propagieren, in der die Schüler die beste Performance erbringen. Wagenhofer hingegen begibt sich auf die Suche nach den Denkstrukturen, die dahinter stecken. Was wir lernen, prägt unseren Wissensvorrat, aber wie wir lernen, prägt unser Denken.

Als Gesprächspartner zum Film stand im Anschluss an die Vorführung der Nürnberger Pädagoge und Bundesvorsitzende der Aktion Humane Schule Jonas Lanig zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.alphabet-film.com

Bücher fallen nicht vom Himmel - Strategien und Methoden der aktiven Medienarbeit

27. Juni 2013

Kinder lernen mit allen Sinnen. Sie lassen sich nicht nur aus Büchern gerne vorlesen oder lesen selber, sondern begutachten sie, fassen sie an, fragen sich woher sie kommen und woraus sie gemacht sind. Wie können Bücher in vielfältiger und kreativer Weise zu einer umfassenden Medienbildung beitragen? Stefan Salamonsberger vom Projekt „Abenteuer Buch“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ging dieser Frage nach.

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SchulART - Kultur, Soziales und Schule zusammenführen

28. Februar 2013

Ästhetische Bildung zeigt sich in der Schule hauptsächlich als Inhalt der musischen Fächer oder auch als Teilinhalt mancher Hauptfächer. Daneben hat sie ihren anerkannten Platz als "Verschönerin" des schulischen Lebens und im Rahmen schulischer Repräsentation bei Festen oder außenwirksamen Aktionen. Ästhetische Bildung kann und muss aber weiter und tiefer greifen bis hin zum Schulmanagement. Und sie muss die separierten Verantwortungsbereiche (Schul-)Bildung, Kultur und Soziales in kreativer Weise zusammenführen.

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Themen 2012

Anne Frank in Nürnberg – Ausstellung mit Begleitprogramm

19. Juli 2012

Vom 21. Februar bis 24. März 2012 präsentiert das Amt für Kultur und Freizeit (KUF) in Zusammenarbeit mit dem Verein für Innovative Kulturarbeit die neue Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ im Gemeinschaftshaus Langwasser. Die Ausstellung rückt die Lebensgeschichte Anne Franks in den Blickpunkt und fördert damit ein Besinnen auf die Gefahren von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und die Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.

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Chancengerechte Bildung durch Teilhabe an Kultureller Bildung

27. März 2012

Teilhabe bzw. Partizipation ist ein pädagogisches Leitprinzip und beinhaltet sowohl kulturelle, soziale, ökonomische als auch politische Aspekte. In Nürnberg gibt es engagierte Initiativen und Projekte, die sich die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kultureller Bildung auf die Fahnen geschrieben haben.

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Themen 2011

Interkulturelle Bildung - Kulturelle Vielfalt leben lernen

27. Oktober 2011

Viele Schulen haben einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu erreichen, kommt der interkulturellen Bildung eine besondere Bedeutung zu. Welche Potentiale zum interkulturellen Dialog stecken in Kultureller Bildung, beispielsweies in der Museumspädagogik? Wie wird das Thema "Migration und kulturelle Vielfalt" in Ausstellungen sichtbar und vermittelt? Wie kann interkulturelle Partizipation ermöglicht werden?

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Projektarbeit – eine andere Lernkultur in Kooperation von Schule und Kultureller Bildung

7. Juli 2011

In der Projektarbeit bedingen sich formale, non-formale und informelle Bildungsprozesse gegenseitig.  Eingebunden in den Unterricht, kann sich dadurch eine neue Lernkultur entwickeln. Seit dem Schuljahr 2009/ 2010 sind P(raxis)-Seminare zur Studien- und Berufsorientierung im Gymnasium im Curriculum verankert. Sie erfordern eine langfristige Projektarbeit in Zusammenarbeit der Schule mit externen Partnern. Projektarbeit entspricht den Qualitätsstandards der Kulturellen Bildung und wird von Kulturpädagogen/innen aller Kultursparten eingesetzt.

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Außerschulische Lernorte

24. Februar 2011

Warum außerschulische Lernorte wichtig sind und wie gute Bedingungen bzw. Voraussetzungen dafür aussehen, diskutierten die Teilnehmer/innen mit Jonas Lanig, Lehrer am Johannes-Scharrer-Gymnasium und ehem. Leiter des Projektbüros Schule/Schülerbüro (1991-2000). Katrin Kasparek von Geschichte für Alle e.V. stellte "Lernen am historischen Ort" vor.

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Themen 2010

Von Projekten zu Strukturen

25. November 2010

Die Kooperationen von Kultur mit Schule/ Bildungseinrichtungen sind vielfältig und  finden häufig in einzelnen Workshops, kleinen Projekten oder Höhepunktveranstaltungen statt. Zunehmend wird jedoch der Wunsch nach mehr Struktur in der Zusammenarbeit geäußert. Dem Thema nähert sich der Arbeitskreis, indem Beispiele von Strukturen außerschulischer Partner kultureller Bildung vorgestellt und diskutiert werden, z. B. „TanzPartner“.

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Wissen vermitteln in Kultur und Schule

13. Juli 2010

Immer wieder neu diskutiert und wissenschaftlich erforscht: das Lernen. Sowohl im schulischen Kontext als auch bei außerschulischen Bildungsangeboten wird Wissen vermittelt, also gelernt. In Kultur und Schule gibt es vielfältige Methoden, die eingesetzt werden damit Bildungsprozesse gelingen.

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Medien und Schule

11. März 2010

Unterricht ist ohne Einsatz von Medien nicht denkbar. „Der Medienmix macht’s“ bei der Vermittlung, Aufbereitung und Vertiefung von Unterrichtsinhalten. Unschlagbar ist das Buch, aber auch andere Medien wie z.B. Film, Hörspiel oder digitale Medien bieten wertvolle Unterstützung. Darüber hinaus eröffnet aktive Medienarbeit Schülern die Möglichkeit, Medienkompetenz zu entwickeln. In Nürnberg gibt es Institutionen und außerschulische Anbieter, die an dieser Stelle mit Schulen kooperieren können.

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